Übernachtung in einem Schloss in der Provence

Übernachten Sie in einem mittelalterlichen Schloss in der Provence und erleben Sie einen traumhaften Aufenthalt in Gästezimmern, die Geschichte und Moderne vereinen.

Eine vollständig restaurierte Festung aus dem XI. Jahrhundert

Das Château La Roque, eine Festung aus dem XI. Jahrhundert, überragt majestätisch das Dorf La Roque sur Pernes im Vaucluse. Diese wunderschöne Festung blickt auf eine tausend Jahre alte Geschickte zurück.
Die Besitzer Chantal und Jean Tomasino hatten die Idee aus der Festung ein Luxus- Gästehaus zu machen. Das Schloss bietet Ihnen fünf hochwertige Designer-Gästezimmer damit Sie einen traumhaften Aufenthalt in der Provence erleben. Die architekturbegeisterten Gastgeber verzaubern ihre Gästemit der fantastischen Geschichte dieses Schlosses, die unzertrennbar mit der Geschichte der Päpste in Avignon verbunden ist. 2015 ist das Château La Roque mit dem VMF-Label - Historisches Kulturerbe ausgezeichnet worden.

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Komfort und Luxus in einem authentischen mittelalterlichen Rahmen



Mehr als vier Jahre haben Chantal und Jean Tomasino gebraucht, um das Bauwerk zu sanieren, es in Luxus-Gästezimmer umzuwandeln und um eine herzliche und moderne Atmosphäre anbieten zu können. Es hat acht Monate und 500 Tonnen Schuttgebraucht um die ursprüngliche Architektur wieder herzustellen. Schloss LaRoque: Erleben Sie diese so besondere Atmosphäre eines Gebäudes mit idealen Proportionen.



DIE WAHRE GESCHICHTE



Bis vor kurzem war es für uns schwierig die Ursprünge des Château La Roque sur Pernes zu kennen. Unsere Nachforschungen haben es uns jedoch ermöglicht in ein paar wenigen Zeilen die wichtigsten Daten und Fakten der Geschichte dieser Stätte, die die ereignisreiche Geschichte der Provence und Frankreichs bis heute überdauert und geprägt hat, zusammenzutragen.



Die Stadt La Roque sur Pernes zeugt von einer reichen prähistorischen Vergangenheit. Ihre Entwicklung hat sicherlich während des Niedergangs Roms und der Invasionen durch die Barbaren im V. Jahrhundert stattgefunden, in einer Zeit also in der die Bevölkerung versucht hat den Invasoren zu entkommen. Im VIII. Jahrhundert existiert die Festung bereits. Während der verschiedenen Eroberungswellen, die ab 732 einsetzen ermöglicht es den Einwohnern zu kämpfen und die Sarazenen zu vertreiben. La Roque wird zu einem wichtigen Marktflecken mit einem Schloss, einem Templerbau, einem Leprakrankenhaus, einer Soldatengarnison und einem zivilen Krankenhaus. Das Bergschloss ist ein wundervolles Aussichtspunkt mit auf der einen Seite den Hang und auf der anderen Seite einen tiefen Graben.



Im XI. Jahrhundert wird das Château La Roque sur Pernes (Markgrafschaft der Provence) durch die Heirat von Emma der Provence mit Wilhelm dem III. Graf von Toulouse der Grafschaft von Toulouse einverleibt. Genau wie andere Adlige auch haben die Grafen dort ein Anwesen. Théodat, Fürst von la Roque, Lehnsmann des Grafen verstärkt den Verteidigungscharakter des Schlosses und lässt Befestigungsmauern, Zinnen und Schießscharten, einen Wehrturm und vier weitere Türme bauen. Bis zum Jahre 1229 (Vertrag zwischen Meaux und Paris) bleibt La Roque unter der Herrschaft der Grafen; 1229 übergibt der Graf von Toulouse seine Besitztümer entlang des Flusses Rhône an den König von Frankreich und an das Papsttum und muss die Türme und die Wehrtürme von ca. dreißig seiner Schlösse schleifen, darunter auch das Château La Roque sur Pernes. In La Roque sind nur ein Teil der Befestigungsmauern und der Baukörper in dem die Soldaten untergebracht waren (das heutige Gebäude) erhalten geblieben. Die einzige Tochter des Grafen von Toulouse, Jeanne (Johanna), heiratet Alfons von Poitiers, Bruder des Königs Ludwig des IX. La Roque sur Pernes wird Besitz Frankreichs.



Der Papst Gregor der X. übernimmt das, was 1274 nach dem Tod von Alfons von Poitiers die Grafschaft Venaissin werden sollte. Das Château La Roque (La Rocca), das sich auf den Grenzen der Kirchenstaaten befand, ist für die Päpste, die es renovieren lassen von strategischer Bedeutung. Das Schloss hat den Vorteil dem unmittelbaren Anwesen des Papstes anzugehören, gewissermaßen eine Art persönlicher Besitz der Päpste zu sein. Die Päpste achten darauf, dass die von Ihnen eingesetzten Fürsten das Schloss pflegen. Von 1524 bis 1569 restauriert und verschönert der zweite durch Klemens dem VII. eingesetzte Fürst, Bonifatius von Pérussis das Schloss, um dort seine Familie unterzubringen. Seine Frau Helene lässt die Kapelle bauen, deren Eintragungen man heute noch sieht. 1575 wird Sébastien de Séguins zum Fürsten von La Roque ernannt und dieses wird La Roche der Seguins. Er setzt die Verschönerung und die Befestigung des Schlosses fort. Die Familie der Séguins behält das herrschaftliche Gebiet bis 1623. Der Nachlässigkeit der folgenden Fürsten überdrüssig beschließt die Apostolische Kammer das herrschaftliche Gebiet von La Roque 1650 an Galéan, Herzog von Gadagne zu verkaufen. Das Château La Roque verliert seine feudalen Privilegien und wird Privatbesitz. Die Apostolische Kammer lässt jedoch die Grenzen der Grafschaft überwachen indem sie Gouverneure ernennt. Im Namen der römischen Kurie hat der Marquis von Brantes die Befehlshoheit über den Platz von La Roque, um die Ordnung zu wahren und er erhebt Steuern.



1741 erwirbt André-Marie von Centenier das Château la Roque, die Ländereien und die an Galéan, Herzog von Gadagne angrenzenden Besitztümer. 1791 gibt der Apostolische Hof die Grafschaft Venaissin wieder zurück an Frankreich. Die Zeit der Revolution ist eine Zeit der Ruhe auf dem Château La Roque, das Schloss, die Kirche und die Besitztümer bleiben verschont. Nach und nach verkauft die Familie de Centenier das Schloss und die angrenzenden Ländereien an die Einwohner von La Roque.



2000 haben Chantal und Jean Tomasino das Château La Roque sur Pernes gekauft. Sie haben es vollständig renovieren lassen; die umfangreichsten Arbeiten sind 2004 abgeschlossen worden. Diese Arbeiten fördern die historischen Spuren dieses Gebäudes und die Einzelheiten seiner Architektur, die bis jetzt verborgen geblieben waren, zutage. Die Renovierung wird jedes Jahr abschnittsweise fortgesetzt.



Quellen: Histoire de La Roque sur Pernes par l’abbé J.M.J. Constantin (1882); un vrai gentilhomme ami du peuple au XVIe siècle. Sébastien de Seguins (Ed. 1872) par Jacques-Marie Trichaud (Hachette Livre/BnF); les chronologies de Maurice Griffe (Maurice und Jacqueline Griffe – La Provence – TSH 11/2004; Abschriften der notariell beglaubigten Besitzurkunden seit 1741; Wikipedia.



Auszeichnung durch das VMF-Label als historisches Kulturerbe



2015 ist das Château La Roque mit dem VMF-Label - Historisches Kulturerbe ausgezeichnet worden. Dieses Label wird an Bauwerke vergeben, die nicht i.S.des Denkmalschutzes geschützt sind, die aber aufgrund ihrer Authentizität und der Kunstgeschichte von Bedeutung sind. Es ist eine Anerkennung von Sanierungsarbeiten, die gemäß den baulichen und regionalen Standards durchgeführt werden.



VMF (Vieilles Maisons Françaises: Alte Französische Häuser) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für den Erhalt und die Aufwertung des baulichen und landschaftlichen Erbes einsetzt.



Erfahrung einer Übernachtung in einem mittelalterlichen Schloss



Eine Übernachtung im Schloss La Roque verbindet einen Aufenthalt in einem hochwertigen Zimmer und das Eintauchen in die außergewöhnliche Geschichte des Mittelalters und der Päpste von Avignon.



Sich oben auf einem Fels befindend überragen Sie das Dorf von La Roque sur Pernes

AlsZeichen des Rittertums und des Adels überragt und beschützt das hoch auf demFelsen gelegen Schloss sein Dorf. Von Ihrem Zimmer aus, das als Aussichtspunkt fungiert und in Ermangelung möglicher Angreifen können Sie das unten liegendeTal sehen.



Bewundern Sie die archäologischen Funde und die Spuren einer tausend Jahrealten Geschichte

In jedem einzelnen Zimmer können Sie die Überbleibsel und die Spuren von zehn Jahrhunderten Architektur, Geschichte und Kunst bewundern: Eintragungen, Gewölbe, Kreuzgewölbe und Schießscharten. Um auf Ihr Zimmer zu gelangen, erklimmen Siedie Stufen einer Treppe, die von tausend Jahren Durchgang abgenutzt sind. Dasganze Gebäude offenbart seine kriegerische Vergangenheit mit Mauern,Maschicoulis und die Tür der Zugbrücke.



Von den „chemins de ronde“ zu den Gärten

Gehen Sie in den Gärten spazieren, die vorher die äußeren Rundgänge waren und bewundern Sie die herrlichen Sonnenuntergänge. Entdecken Sie die Zisternen unddie in den Fels gehauenen Stufen. In allen Gärten können Sie absolute Ruhe undabsolute Diskretion genießen, das Dorf und die Täler liegen Ihnen zu Füßen.



Ihre Reisefüher und Ihre Gastgeber

Chantal und Jean Tomasino haben das Vergnügen mit Ihnen diese besonderen Momente undauch Ihre Kenntnisse dieses Gebäudes, seiner Geschichte und die romanhaften Epen, die es erlebt hat mit Ihnen zu teilen